«Multicultural Conviviality»

Leben mit Differenzen ist in der Moderne, unter Bedingungen weltweit wachsender Zusammenhänge, zu einer individuellen und sozialen Aufgabe geworden. Dies gilt insbesondere dort, wo im Kontext vielfältiger Migrationsbewegungen in lokalen und regionalen Zusammenhängen neue Formen von sozialen Praxen entwickelt und erprobt werden, um das Zusammenleben zu gestalten.

Im Kontext der postkolonialen Perspektive werden diese Ansätze als «multicultural conviviality» bezeichnet, in dekolonialer Perspektive wird von «interculturality» gesprochen. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie durch Kooperation auf der lokalen Ebene neue Formen von Solidarität entstehen, und welche Prozesse des individuellen und sozialen Lernens damit verknüpft sind.

Die Beiträge werden vor allem das Migrationsgeschehen in lokalen Kontexten in den Blick nehmen und aufzeigen, wie bestehende Grenzen bearbeitet, verschoben oder überwunden werden, um neuen Formen des Zusammenlebens Raum geben zu können.

Im offenen Teil der Internationalen Migrationskonferenz werden aktuelle Herausforderungen im Kontext von Migration vorgestellt und diskutiert.

Interessierte können sich auch unter www.irm-trier.de in den Newsletter eintragen, über den weitere Informationen zur Konferenz verschickt werden.

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