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27. Internationale Migrationskonferenz

Die 27. Internationale Migrationskonferenz findet vom 17. bis 18. Juni 2027 an der Technischen Hochschule Köln, Deutschland statt. Fokusthema ist «Forced Migration».

«Forced Migration» ist spätestens seit dem «Sommer der Migration» in 2015 ein in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiertes Thema. Auch im Kontext der Migrationsforschung wird die im Zuge der anhaltenden Migrationsbewegungen nach Europa sichtbar werdende Krise des europäischen Grenzregimes, symbolisiert durch die zahlreichen, immer wieder reformierten Dublin-Verordnungen, diskutiert.

Im Kontext dieser anhaltenden «Politik der Abschottung» ist die seit Juni 2026 in Kraft getretene Reform des »Gemeinsamen Europäischen Asylsystems« (GEAS) in den Ländern der Europäischen Union zu betrachten. Offizielles Ziel des neuen Asylsystems ist, die Migration in Europa insgesamt zu steuern und zu ordnen, irreguläre Migration zu begrenzen und humanitäre Standards für Schutzsuchende zu wahren. Durch die Reformen sollen die offenen Grenzen im Schengen-Raum erhalten und zugleich das Recht auf Schutz und Asyl auf diejenige Personengruppe begrenzt werden, die vor Krieg und Verfolgung fliehen. Zivilgesellschaftliche Organisationen wie z.B. Pro Asyl kritisieren, dass durch diese Reform die Flucht in die Länder der EU noch schwieriger und ein echter Schutz Geflüchteter und Verfolgter noch unrealistischer geworden sind.

Die diesjährige IMK wird vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in Kooperation mit dem Kölner Flüchtlingsrat e.V. durchgeführt.

Weitere Informationen folgen.

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